Informationsabende für Paare mit unerfülltem Kinderwunsch
geschrieben am 23.09.2010
Wir bieten regelmäßig Informationsabende in unserer Praxis an. Dieses Angebot richtet sich an Paare mit unerfülltem Kinderwunsch, die gerne ausführlichere Informationen zum Thema Kinderwunschbehandlung bekommen möchten. Nach einem ärztlichen Vortrag über die diagnostischen Möglichkeiten und die Methoden der Kinderwunschbehandlung werden Fragen beantwortet.
Der nächste Termin ist:
Donnerstag, 23. September 2010
von 19 – 20.00 Uhr
im Kinderwunschzentrum Siegen
Hermelsbacher Weg 41
57072 Siegen
Telefon 0271 7701810
Telefax 0271 77018129
info@kinderwunschzentrum.org
Wegen begrenzter Teilnehmerzahl bitten wir um Voranmeldung – schriftlich, telefonisch, per Fax oder Email. Wir schicken Ihnen dann eine Terminbestätigung mit Anfahrtsbeschreibung zu.
Aufwand für künstliche Befruchtung mit Fremdsamen steuerlich abziehbar
geschrieben am 17.08.2010
Das Finanzgericht Niedersachsen hat die wegen einer inoperablen Sterilität des Ehemannes verursachten Aufwendungen für eine künstliche Befruchtung der Ehefrau mit Fremdsamen als außergewöhnliche Belastung anerkannt.
FG Niedersachsen, Urteil vom 05.05.2010, Az. 9K 231/07
Unter www.iww.de, Abruf-Nr. 101869
Kinderwunschzentrum entwickelt Miniaturgerät zur Hormonbestimmung unter Anwendung der Nanotechnologie
geschrieben am 13.01.2010
In einem von der Europäischen Union über 3 ½ Jahre geförderten Projekt hat das Kinderwunschzentrum Dortmund an der Entwicklung eines Miniaturgerätes zur Bestimmung von Hormonen aus dem Blutserum mitgewirkt.
In dem Gerät werden Biochips zur gleichzeitigen optischen Detektion verschiedener Moleküle verwendet. Das Kinderwunschzentrum arbeitete dabei mit 9 weiteren Einrichtungen aus 4 Ländern zusammen.
Der Prototyp ist nun fertig gestellt und kann von Firmen zur Marktreife weiterentwickelt werden.
Mit dem Gerät könnte die Vision, große Laboranalysemaschinen durch überall einsetzbare, erschwingliche, und einfach zu bedienende Kleinstgeräte zu ersetzen, bald Wirklichkeit werden.
Informationen unter www.nemoslab.eu
Info-PDF hier
Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin (DGRM)
geschrieben am 13.11.2009
Grundsätzlich ist bekannt, dass schwangere Frauen häufiger zu schweren Verläufen der H1N1-Infektion neigen; es sind bereits Todesfälle beschrieben worden. Daher sollten gerade Frauen, die eine Schwangerschaft planen (also alle Kinderwunsch-Patientinnen), sich vor Eintritt der Schwangerschaft, idealerweise in einer Behandlungspause impfen lassen.
Da der eigentliche Wirkstoff aus abgetöteten Viren besteht, geht von diesen keinerlei Gefahr für eine Schwangerschaft aus. Die in Pandemrix enthaltenen Zusatzstoffe („Adjuvantien“) sorgen aber bewusst für eine verstärkte Immunantwort. Es können durch die Impfung ver-mehrt Lokalreaktionen und grippeähnliche Symptome auftreten, die jedoch in der Regel inner-halb kurzer Zeit wieder abklingen.
Inwieweit eine Impfung unmittelbar vor Schwangerschaftseintritt (also z.B. während einer Stimulationsbehandlung) den Verlauf der Stimulation oder die Entwicklung der Eizellen oder die Einnistung beeinflusst, ist nicht bekannt. Daher kann für diese Phase keine Empfehlung ausgesprochen werden.
Ist bereits eine Schwangerschaft eingetreten, wird eine Impfung mit Pandemrix innerhalb der ersten 12 Schwangerschaftswochen nicht empfohlen. Ab dem 2. Trimenon sollte möglichst ein nicht-adjuvantierter Impfstoff verwendet werden; dieser ist aber derzeit in Deutschland noch nicht erhältlich. Es werden derzeit seitens der zuständigen Behörden Bemühungen un-ternommen, einen solchen Impfstoff möglichst rasch für Schwangere zur Verfügung zu stel-len.
Für die DGRM:
Prof. Dr. med. Jan-S. Krüssel
president elect der DGRM
DNA-Fragmentierung
geschrieben am 27.05.2009
Bei einer Samenuntersuchung werden Konzentration, Beweglichkeit und Form der Samenzellen bestimmt. Dadurch ist eine Beurteilung der männlichen Fruchtbarkeit möglich.
Zur weiteren Abklärung der Befruchtungsfähigkeit von Samenzellen ist die Bestimmung der DNA-Fragmentierung möglich. Diese Untersuchung ist auch sinnvoll, wenn der Behandlungserfolg ausbleibt. Defekte der Samenzellen können zu einer geringeren Befruchtungsrate nach einer IVF- oder ICSI-Behandlung sowie zu einer schlechten Entwicklung der Embryonen führen.
Die Untersuchung der DNA-Fragmentierung in Samenzellen wird mit Hilfe des Halosperm-Tests durchgeführt. Dieser Spezialtest ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Die Kosten betragen € 149,00.
Kryokonservierung von Samenzellen
geschrieben am 15.05.2009
Eine Kryokonservierung von Spermien ist sinnvoll, wenn in der Samenflüssigkeit nur sehr wenige bewegliche Samenzellen vorhanden sind. Durch Kryokonservierung vor Beginn einer Kinderwunschbehandlung lässt sich vermeiden, dass zum Zeitpunkt der Eizellentnahme keine verwendungsfähigen Spermien vorhanden sind.
Bei einer Krebserkrankung besteht die Gefahr, durch Operation, Chemotherapie oder Bestrahlung unfruchtbar zu werden. Durch vorherige Kryokonservierung lassen sich jedoch Samenzellen so lange einfrieren, bis die Krebsbehandlung abgeschlossen ist. Sie stehen im Anschluß für eine Kinderwunschbehandlung zur Verfügung.
Kinderwunschzentrum offizielles Mitglied im Netzwerk FertiPROTEKT.
geschrieben am 18.12.2008
Seit Dezember 2008 ist das Kinderwunschzentrum Dortmund offizielles Mitglied im Netzwerk FertiPROTEKT.
In diesem Netzwerk sind Experten aus verschiedenen medizinischen Fachbereichen tätig. Deren gemeinsames Ziel ist es, die Fortpflanzungsfähigkeit (Fertilität) von Patienten mit Krebserkrankungen nach und vor allem vor einer Behandlung (Chemotherapie, Operation etc.) zu erhalten.
FertiPROTEKT hilft deutschlandweit krebskranken Frauen und Männern. Durch die Kooperation von FertiPROTEKT mit dem Kinderwunschzentrum Dortmund besteht für Betroffene die Möglichkeit, sich unverbindlich hinsichtlich ihrer Fruchtbarkeit bei Krebserkrankungen beraten, sowie ggf. Maßnahmen zum Schutz ihrer Fruchtbarkeit durchführen zu lassen.
Bei Männern ist das Einfrieren von Samenzellen (Kryokonservierung) bereits seit langem ein etabliertes und bekanntes Verfahren. Seit wenigen Jahren gibt es aber auch für Frauen wirksame, fertilitätserhaltende Techniken, wie zum Beispiel das Einfrieren von Eizellen und Eierstockgewebe, den Schutz der Eierstöcke durch Medikamente und die operative Verlagerung der Eierstöcke bei Bestrahlungen.
Mit Hilfe von FertiPROTEKT werden diese Techniken in den beteiligten Zentren etabliert, weiter entwickelt und in ihrer Wirksamkeit gezielt überprüft. So können einzelne oder kombinierte Techniken individuell eingesetzt werden, um eine realistische Chance auf die Erfüllung des Kinderwunsches zu gewährleisten. Dabei erfolgen die Behandlungen immer interdisziplinär, das bedeutet in enger Abstimmung mit den Ärzten aller Fachrichtungen.
Blastozystenkultur
geschrieben am 16.12.2008
Bei Blastozysten handelt es sich um Embryonen, die am fünften Tag nach der Follikelpunktion zurückgeführt werden. Eine Blastozyste hat grundsätzlich eine höhere Wahrscheinlichkeit, sich einzunisten und damit zu einer Schwangerschaft zu führen. Die Blastozystenkultur ist außerdem eine wichtige Möglichkeit zur Beurteilung der embryonalen Entwicklung.
Aufgrund des Embryonenschutzgesetzes dürfen sich in Deutschland nicht mehr als drei befruchtete Eizellen weiterentwickeln. Nicht alle befruchteten Eizellen entwickeln sich zu einer Blastozyste. Unter Umständen kann es sinnvoll sein, den Embryotransfer bereits am zweiten oder dritten Tag nach der Follikelpunktion durchzuführen und auf eine verlängerte Embryokultur zu verzichten. Das Vorgehen wird individuell festgelegt, um eine höchstmögliche Schwangerschaftswahrscheinlichkeit zu erreichen.
Kinderwunschzentrum Endometriosezentrum
geschrieben am 15.10.2008
Das Kinderwunschzentrum in Dortmund wurde jetzt zum Endometriosezentrum der Stufe I ernannt.
geschrieben am 15.10.2008
Siegener Zeitung: Kinderwunschzentrum Siegen eröffnet
geschrieben am 18.09.2008
Ausweg und neuer Ansatz: Blick auf die Geschichte der Klinik Stähler. Heute verhelfen Ärzte zur Schwangerschaft.
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